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Alle werden gebraucht! Hessen und Europa gehen auch solidarisch

Heute fand in Frankfurt das 12. Hessische Sozialforum statt, das unsere Initiative mit organisiert hat. Das BGE stand zwar nicht auf der Agenda, aber unsere Präsenz war nicht zu übersehen. Wir hatten einen Infotisch auf dem „Markt der Möglichkeiten“, führten dort einige gute Gespräche und konnten neue Interessenten für unsere Arbeit sammeln. Vernetzung ist wichtige Basisarbeit.

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Presseerklärung

Das 12. Hessische Sozialforum stellte die Frage nach dem demokratischen Zusammenhalt und Verteilungsgerechtigkeit für Alle in Hessen und Europa.
Es fand am Samstag, den 17. Juni 2017 im Frankfurter Haus am Dom statt.
Es stand unter dem Motto „Alle werden gebraucht!“.

Die 200 Teilnehmenden aus Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen und Initiativen erarbeiteten Vorschläge für eine andere Politik in Hessen und Europa, gegen wachsende soziale Spaltungen und öffentliche Armut trotz blühender Wirtschaft und für einen politischen Neustart der Europäischen Union.
Sie verlangten eine Demokratisierung Europas und einen europäischen New Deal. Weitere Themen waren die Integration der Geflüchteten in Hessen und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums.

In seinem Grußwort warb der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann:
„Wer ein friedliches, starkes Europa will muss ein soziales Europa schaffen. Europa darf nicht als Alibi für Steuer- und Lohndumping missbraucht werden. Europa muss ein Sozialraum für alle Bürgerinnen und Bürger werden. Darum war es mir eine Freude als ein Botschafter der Europastadt Frankfurt zu den Teilnehmenden des Hessischen Sozialforums zu sprechen.“
Mit den Veranstaltern und Trägern der Hessischen Sozialforen sah und sieht er sich in gutem Einvernehmen.

Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di ermutigte in seinem Vortrag zu zivilgesellschaftlichen und politischen Engagement: „Friede, Freiheit und Wohlstand sind ein Versprechen der EU. Dieses Versprechen ist nach wie vor wichtig. Um es einzulösen, braucht es nicht weniger Europa, sondern mehr – aber anders.“ Bsirske empfahl einen Fünf-Punkte-Plan zur Weiterentwicklung der EU. Neben der Behebung der Mängel des Maastrichter Vertrages gehöre dazu auch ein wirtschaftspolitischer Paradigmenwechsel, der weg vom neoliberalen und austeritätspolitischen Kurs führen und von einer kleinen Kerngruppe von EU-Staaten zuerst umgesetzt werden müsste. Mit Blick auf die Krise der EU sagte Frank Bsirske: „Europa darf nicht nur eine Schutzgemeinschaft für Banken, sondern muss eine Nutzgemeinschaft für die Menschen sein.“

Die Vorsitzende Richterin am Bundessozialgericht, Sabine Knickrehm empfahl, Ideen zu entwickeln für mehr gelebte Solidarität in Europa. “Individuelle und kollektive soziale Rechte müssen institutionell gestärkt werden. Der Europäische Sozialfonds und die Europäische Säule sozialer Rechte könnten hierzu einen Beitrag leisten.“ Auch bei der Armutsmigration in Europa sei die Befähigung für den Arbeitsmarkt von Bedeutung. Die medial vermittelten Vorurteile gegenüber Rumänen und Bulgaren würden das faktische Bild überzeichnen.

In den vier Diskussionsforen des Sozialforums wurden folgende politischen Vorschläge und Forderungen an die Landespolitik in Hessen und die Europapolitik der Bundesregierung erarbeitet:

- Diskussionsforum „Arbeit in Europa und Hessen“: „Wir fordern die Arbeitnehmerrechte auf EU-Ebene zu stärken und alle Formen der atypischen und prekären Beschäftigung einzugrenzen. Um ein Investitionsprogramm zu entwickeln, muss ein europaweiter Finanzausgleich durchgesetzt werden.“

- Diskussionsforum „Wohnen in Hessen“: „Eine solidarische Gesellschaft braucht die Revitalisierung des sozialen Wohnungsbaus und die Schaffung einer neuen Gemeinnützigkeit mit dauerhafter Mietpreis- und Belegungsbindung. Es bedarf einer aktiven sozialen Liegenschaftspolitik und der Einrichtung von Mieter/innenräten.“

- Diskussionsforum „Integration in Hessen“: „Wer Integration befördern will, muss die Brennpunkte unserer gemeinsamen Wirklichkeit ideologiefrei identifizieren und soziale und politische Teilhabe ermöglichen. Dies geschieht durch Aushandlungs-prozesse gemeinsamer Interessen in konkreten Lebensfragen. Integrationspolitik ist Sozialpolitik.“

- Diskussionsforum „Armut in Europa und Hessen“: „Um der sozialen Spaltung und der Zunahme der Armut in Europa und Hessen entgegenzuwirken, fordern wir eine Sicherung der finanziellen Grundausstattung der Gemeinden. Dazu muss die Politik der schwarzen Null überwunden werden.“

Die erarbeiteten Ergebnisse werden den Fraktionen im Hessischen Landtag und der Öffentlichkeit übergeben. Wir werden uns, so die Organisatoren, weiter an der Diskussion über soziale und demokratische Alternativen zu wesentlichen Punkten der Hessischen Landes- und Europapolitik beteiligen. Das Hessische Sozialforum bietet eine öffentliche Plattform, um unterschiedliche Meinungen und politische Strömungen aus der Zivilgesellschaft zusammen zu führen und politisch produktiv zu machen.

Für Nachfragen steht zur Verfügung: Dr. Thomas Wagner, Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom, tel.: 069/8008718405, Email: th.wagner@bistumlimburg.de
Frankfurt, 17.6.2017
Dr. Thomas Wagner

Grundeinkommen wählbar machen

In Hessen wird für das Bündnis Grundeinkommen geworben und Aktive sammeln Unterschriften.

Das Mittagsmagazin berichtet.

Über Menschen, die auf etwas wie das BGE warten

Christian J. Meier

Wenn ich zu viel Zeit bei Podiumsdiskussionen verbracht habe, wo Repräsentanten von Institutionen, an denen es uns in Deutschland wahrlich nicht mangelt, ihre Zweifel am BGE ausbreiten können, dann tut es gut, auf die Straße zu gehen. Und Zustimmung zu erfahren. Vereinzelt sogar eine Sehnsucht nach etwas wie dem BGE zu spüren.
Letzten Samstag haben wir in Darmstadt eine Aktion mit unserer Bodenzeitung gemacht, in Kooperation mit Vertretern des Bündnis Grundeinkommen, die derzeit Unterstützungsunterschriften für ihre Hessische Landesliste sammeln.
Unser Standort an der Stadtbibliothek liegt zwischen einem großen Parkplatz und der City, ein schmaler Streifen, sodass niemand einen Bogen um uns machen konnte.

Was würdedst du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre
Diskussion an der Bodenzeitung

Kaum jemand kam also unserer Frage aus: „Was würdest du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?“
Viele riefen im Vorbeigehen etwas wie „das Gleiche wie bislang“, die weitaus beliebteste der Optionen auf unserer Bodenzeitung. Es gibt sie also noch: Die Menschen, die mit ihrem Job glücklich sind. Der oft genannte Zusatz „vielleicht etwas weniger als jetzt“ verweist indessen auf die Arbeitsverdichtung. Wer zu den Glücklichen gehört, einen Job zu haben, von dem er leben kann, der muss dafür umso mehr strampeln. Einfach nur gut gehen darf es eben niemandem in diesem Lande.
Wie jene Frau, Mitte 50, die als Betreuerin im sozialen Bereich arbeitet (zur Wahrung der Anonymität ist die Beschreibung unscharf gehalten). Im Gespräch ist zu spüren, dass ein BGE für sie wie eine Befreiung wirken würde. „Ich werde nach Fallpauschalen bezahlt“, klagt sie. Deren bescheidene Größe zwingt sie, viele Fälle zu bearbeiten. Dadurch kann sie sich um den Einzelfall nur ungenügend kümmern. Masse statt Klasse eben. Mit einem BGE könnte sie die Zahl der Fälle reduzieren und sich wirklich um ihre verbliebenen Kunden kümmern. Sie blickt nachdenklich auf unsere Bodenzeitung. „So ein Grundeinkommen wäre wirklich gut“, sagt sie.
Man kann dieses Beispiel in einem Satz zusammenfassen: Das BGE würde der Betreuerin ermöglichen, ihren Job zu tun. Skeptiker machen sich immer Sorgen, das BGE würde Arbeit verhindern. Das Gegenteil ist der Fall. Götz Werner, dm-Chef und prominenter BGE-Befürworter, sagte auf einem Vortrag, er habe bei Vorstellungsgesprächen irgendwann kapiert, dass er seine Mitarbeiter so bezahlen muss, dass sie für ihn arbeiten können. Die real existierende Arbeitswelt leistet dies immer weniger.

Nach fünf Stunden ist die Bodenzeitung gut ausgefüllt
Nach ca. 5 Stunden ist unsere Bodenzeitung gut befüllt

Dann kommt eine andere Frau zur Bodenzeitung. Sie ist Anfang 60 und bezieht eine bescheidene Erwerbsminderungsrente. Sie würde sich gerne etwas dazuverdienen, mit einer Tätigkeit, die sie ausführen kann. Da sie ohne Anrechnung auf die Rente nicht mehr als 450 Euro dazuverdienen kann (Ab 1. Juli wird es unwesentlich mehr sein), was etwa drei Arbeisstunden täglich entspricht, wird das aber nichts. „Wer stellt schon jemand für drei Stunden ein“, sagt sie resigniert. Auch für sie wäre das BGE ein Ausweg. Es ist ja an keine Bedingungen geknüpft. Also auch nicht an den negativen Anreiz, weniger als drei Stunden zu arbeiten. Hallo, liebe Skeptiker: Das jetzige System vergällt es Arbeitswilligen, ihren Wunsch auszuleben. Das BGE würde es ihnen ermöglichen. Ich weiß, es ist manchmal schwer zu ertragen, wenn die gewohnten Vorurteile ins Gegenteil verkehrt werden, aber da müsst ihr durch. Ein vom BGE veränderter Arbeitsmarkt wäre wohl auch offener für kurze Arbeitszeiten, da das BGE die Arbeitsplatzteilung fördern würde, denn viele wollen weniger arbeiten.
Und schließlich kommt freudestrahlend eine dritte Frau, Mitte 40, und teilt mit, dass sie jedes Mal bei Michael Bohmeyers Grundeinkommen-Verlosung dabei ist. Leider habe sie noch nicht gewonnen. Man sieht ihr die Hoffnung an, dass dies einmal geschehe. „Das Grundeinkommen wäre so eine gute Sache für die Gesellschaft“, sagt sie.
Gut, repräsentativ sind diese Beispiele nicht, aber sie zeigen, dass es Bürger gibt, denen es aufgrund ihrer beruflichen Situation nach einem BGE dürstet.
Freilich begegnet uns auch Skepsis. Ein Mann um die 50 (dass ein Vertreter des starken Geschlechts die unrühmliche Rolle spielen muss, ist Zufall. Auch Frauen äußern sich in ähnlichem Sinne) sagt bei einer Diskussion um die Finanzierung des BGE den viel sagenden Satz: „Das deutsche Steuersystem zu ändern ist unmöglich!“ Das „Unmöglich“ betont er als handle es sich um ein Naturgesetz. Er dreht sich um und geht.

Er beraubt uns somit der Möglichkeit, etwas zu entgegnen. Man hätte folgendes sagen können: Wir Deutsche haben das Auto erfunden. Wir haben als Erste Atomkerne gespalten.
Wir haben den Sprung von einer brutalen Diktatur in eine vielleicht etwas langweilige aber veritable Demokratie geschafft. Wir haben die Berliner Mauer gestürmt.
Aber vor unserem Steuersystem müssen wir leider kapitulieren?
Wie lächerlich ist das denn?
Unmöglich-Sätze sind selten wahr.
Auch dieser nicht. Das Steuersystem ändert sich laufend. Zu Gunsten der Reichen halt. Das geht in diesem Lande problemlos, fast wie ein Abo, kontinuierlich. Der Spitzensteuersatz beträgt heute 42 Prozent. Um die Jahrtausendwende waren es 47 Prozent.
Ein Satz mit dem nach Berechnungen des Bad Homburger Volkswirts Robert Carls ein BGE von 1100 Euro monatlich finanzierbar wäre. Die einkommensstärksten zehn Prozent der Deutschen müssten nicht auf viel verzichten um das Verlangen nach einer menschlicheren Arbeitswelt zu befriedigen.
Das System zu Gunsten der Armen und Schwachen zu verändern ist nur so lange unmöglich, wie diese sich nicht artikulieren.
Diejenigen, die sich ein BGE wünschen, müssen dies den Politikern mitteilen! Ohne diesen Input aus der Bevölkerung wird sich die Politik nicht bewegen. Mit ihm schon. Wenn er von vielen getragen wird.

DAS BGE IST MIR WICHTIG …..

Am 6. Mai 2017 gastierte die BGE17-Tournée in Frankfurt. Ca. 80 Teilnehmende nahmen die Gelegenheit wahr, sich in intensiven Gesprächen miteinander und mit den sechs geladenen Referierenden auszutauschen.

Es wird an einer Dokumentation gearbeitet, die demnächst hier veröffentlicht werden wird.

Vorerst nur eine kleine Zusammenstellung der Antworten, die einige der Teilnehmenden auf die Frage formulierten:

DAS BGE IST MIR WICHTIG …..

- damit soziale Gerechtigkeit gefördert wird

- weil der immer größere Mangel an Arbeisplätzen die Menschen negativ verändert

- weil das Geld in die falschen Taschen fließt

- weil die wirklich notwendigen Aufgaben nicht angemessen gewertschätzt werden, man davon nicht glücklich und zufrieden leben kann (Care, Bildung)

- weil es sonst irgendwann knallt (Einkommensunterschiede, Gerechtigtkeit)

- weil mir Selbstverwirklichung durch Arbeit wichtig ist und der Zwang ein Einkommen zu erzielen, dieses zunehmend unmöglich macht

- weil ich dann betreffs Sozialleistungen, z.B. Grundsicherung, nicht mehr als “gläserner Mensch” vor Behörden auftreten müßte

- weil es Sicherheit, Freiheit und weitere Möglichkeiten eröffnet

- weil es ein Lösungsansatz für die Wirtschaftsprobleme ist und persönliche und gesellschaftliche Werte neu diskutiert werden müssen

- weil ich persönlich einige Menschen kenne, die aufgrund künstlerischer Tätigkeit und anderer selbständiger Arbeit mit sehr geringen Einkommen durchs Leben lavrieren….

- weil künftiger Wegfall vieler Arbeitsplätze neue Wege erfordern

- weil wir alle geboren wurden

- weil die Gesellschaft gerechter, mit weniger Angst, freier gestaltet werden kann, weil so wie es ist, steckt die Gesellschaft in der Sackgasse und zerstört die Umwelt

- weil ich will, dass meine Kinder in einer gewissenhafteren Welt aufwachsen

- weil die krasse Armut überwunden werden soll

- weil die Menschen mehr Freiheit bekommen sollen

- weil seine Befürworter die richtigen Fragen stellen

- weil (möglicherweise) eine Umverteilung des gesellschaftlichen, erwirtschafteten Reichtums damit beginnen kann

- Ist das BGE z.Z. wichtig, weil wir sehr viele Geflüchtete in die Gesellschaft integrieren müssen oder ist es gerade im Moment hilfreich?

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Eine weitere Frage wurde gestellt.

WAS KANN UND WILL ICH TUN, DAMIT DAS BGE WIRKLICHKEIT WIRD?

Folgende Antworten wurden gesammelt:

- Ich arbeite im Nord-Süd Dialog und werde Möglichkeiten des BGE systematisch in Projektarbeiten einbetten

- In meiner Partei, SPD, Überzeugungsarbeit leisten

- Aufklärung, Gedanken aufschreiben, Modell hinterfragen

- Mich kundig machen und klug reden

- Wählen! Bei der Bundestagswahl im Herbst 2017

- Das Thema überall ansprechen

- Information und Diskukssionen im privaten Umfeld, Familie, Freunde, Kollegen, Bekannte

- Diskussionen aktiv verfolgen, Infos lesen, Newsletter im Freundeskreis diskutieren, politische Befürworter unterstützen

- Das BGE immer wieder ins Gespräch bringen

- Alles, was die Einführung voran bringt

- Mich selbst informieren und in die Diskussion gehen

- Das Thema, wo immer es ist, bekannt machen

- 1. mich informieren und 2. dafür im Bekanntenkreis werben

- Plädieren für ein Ende der Drangsalierung und für eine gute Grundrente

- Andere “Bilder” von Gesellschaft in den Lehrplänen
- Partei – Gremien übergreifend zusammenarbeiten
- Das Denken muss sich verändern, (Arbeit = Wert)

Fazit: Es lohnt sich, Menschen zusammenzubringen, damit sie gemeinsam über sozialpolitische Fragen diskutieren.

Wie soll das denn finanziert werden!

Geld

Mit dieser Frage bestrafen häufig Menschen sich und andere dafür, dass sie es wagen, “out of the box” zu denken. Auf Deutsch: die Trampelpfade der herrschenden Meinung zu verlassen. Wenn wir erst mal überzeugt davon sind, dass eine andere Welt besser und daher wünschenswert sind, werden wir die notwendige Kreativität entfalten, sie auch zu verwirklichen. Aber es haben sich schon verschiedene Fachleute dran gemacht, von den heutigen Gegebenheiten ausgehend durchzurechnen, wie ein BGE zu finanzieren wäre. Einer dieser Fachleute ist Robert Carls. Als Diplomvolkswirt hat er für unsere Initiative ein Modell ausgearbeitet, das diese Frage beantwortet.

Die Finanzierung des Grundeinkommens kurz und bündig

Das Grundeinkommen in Höhe von monatlich 1.100 € für Erwachsene und 500 € für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre einschließlich einer Bürgerversicherung gegen Krankheit, Pflegefall und Arbeitslosigkeit kann nicht nur finanziert werden, sondern führt zusätzlich zu jährlichen Mehreinnahmen für die Bürgerinnen und Bürger von 70 Mrd. €.

Wie ist das möglich?

Durch das Grundeinkommen werden Sozialleistungen in Höhe von ca. 400 Mrd. € eingespart.
Die Kosten des Grundeinkommens betragen nach der vorgesehenen Verrechnung mit der pauschalen Einkommensteuer von 62,5 % ca. 270 Mrd. €.
Der „Ablösungsgewinn“ von 130 Mrd. € kann aufgeteilt werden zwischen Staat (60 Mrd. € als Sicherheitsreserve) und 70 Mrd. € Rückfluss von nicht mehr erforderlichen Steuern und Sozialabgaben an die Bürgerinnen und Bürger.

Ausgangspunkt der Berechnung ist das Volkseinkommen in 2015, das entsprechend der Verteilung der Markteinkommen auf zehn Dezile, d.h. umfanggleiche Bevölkerungsgruppen, umgelegt wird. Pro Dezil wird dann die Einkommensteuer über den pauschalen Steuersatz ermittelt, mit dem Grundeinkommen verrechnet und das verfügbare Einkommen ausgewiesen.

Details und Berechnungen enthält der hier herunterzuladene Vorschlag
Die Unterlage kann gerne weiterleitet und/oder veröffentlicht werden.

Der Verfasser begrüßt Fragen, Anregungen, Vorschläge und selbstverständlich auch Kritik .

Robert Carls
Heuchelheimerstr. 81
61350 Bad Homburg
Tel. 06172/ 26 62 986
E-Mail carls@gmx.de