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Radiosendung zum BGE

Zwei unserer Aktiven, Elfriede und Roland, im Gespräch mit Michael pber das Grundeinkommen in Radio X:

Radio X – Bedingungsloses Grundeinkommen

Was würdest Du tun, wenn für Dein Einkommen gesorgt wäre?

In der Schweiz haben sie den Guinness Rekord des größten Plakats geschafft. Die Grundfrage zum BGE wurde gestellt: Was würdest Du tun, wenn für Dein Einkommen gesorgt wäre?

Nachdem sich jede und jeder diese Frage selbst beantwortet hat, kommen sehr viele andere Fragen auf. Wann…..? – Wie….? – Wer….? – Warum…..? – Womit…..? – Woher….? – Wohin….? und vieles mehr.

Auf diese Fragen gilt es Antworten zu finden. Am besten zusammen. Damit wir diese Antworten als Lösungen umzusetzen können. Das geht nämlich nur, wenn wir es zusammen anpacken. Dann wird es Wirklichkeit werden.

Eine Antwort auf internationale Migrationen

BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN WELTWEIT

Eine Antwort auf internationale Migrationen

[ FLUGI zum download als PDF ]

Vielen unserer Mitmenschen geht es schlecht. Sie versuchen, ihre Situation sowie die der ihnen Nahestehenden zu verbessern. In Europa geht es viel weniger Menschen schlecht als z.B. in Afrika.
Unter anderem weil Europa wie auch die anderen Industrienationen eine aggressive Außenhandelspolitik betreiben, in Afrika Rohstoffe billig abbauen, und zusätzlich noch gesundheitsschädlichen Müll dort straflos abladen, DAS ALLES ohne Rücksicht auf die Zerstörung der Umwelt und der Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort. Manche Menschen aus Afrika oder anderen so verarmten Ländern handeln genau wie Europäer auch immer gehandelt haben, wenn es richtig schlecht ging: Sie versuchen dort hinzukommen, wo sie für sich und die ihren bessere Chancen auf ein gutes Leben oder wenigstens ein Überleben sehen.

Das finden manche Leute hierzulande gut, weil sie sich davon viele billige Arbeitskräfte versprechen. Andere finden es gut, weil sie die Einwanderer als kulturelle Bereicherung empfinden und ihnen vielleicht auch ein gutes Leben wünschen.

Wieder andere finden das schlecht, weil sie sich von den Einwanderern bedroht fühlen, z.B. weil sie selbst dadurch auf dem Arbeitsmarkt noch weiter unter Druck geraten. Vielleicht auch, weil sie sich ihrer selbst so wenig sicher und kulturell derart verarmt sind, dass sie mit anderen Kulturen nichts anfangen können.

Was können wir tun, damit Menschen dort wo sie leben nicht länger von Armut, Krieg und Verfolgung bedroht werden? Was ist nötig, damit Menschen einander nicht mehr als Bedrohung wahrnehmen, als Konkurrenz um die absoluten Existenzgrundlagen?

Was alle Menschen brauchen ist Wasser, Nahrung, Kleidung, Obdach und Gesundheitsversorgung sowie Kommunikation mit anderen Menschen, Zugang zu Bildung und Kultur, ein Gefühl der Zugehörigkeit, also ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe. Alle diese Dinge lassen sich organisieren, oftmals am besten dezentral also vor Ort und durch die betroffenen Menschen selbst. Dafür müssen sie nur über Kaufkraft verfügen, also über Geld. Denn wer Kaufkraft hat findet im Allgemeinen jemanden der ihm die benötigten Dinge verschafft.

Geld lässt sich ohne großen Aufwand dort hinschicken, wo es gebraucht wird.

Die Idee ist ganz einfach: Wir sollten dafür sorgen, dass alle Menschen immer und verlässlich so viel Geld bekommen, dass ihre Existenz und grundlegende gesellschaftliche Teilhabe sichergestellt sind. Finanzieren lässt sich das z.B. durch eine Abgabe auf Umweltverbrauch (CO2-Freisetzung), auf unbare Geld- Transaktionen, auf Vermögen (insbesondere Land und Immobilien); außerdem gehören die Geldschöpfung selbst sowie die Gewinne daraus vergesellschaftet. Dadurch würde auch das globale Öko- und Wirtschaftssystems stabilisiert.

Deutschland, Europa, „der Westen“ könnten damit anfangen, ein BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN einzurichten und die sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländer zum Mitmachen einladen. Damit niemand mehr sein Leben riskieren muss, um hierher zu kommen und niemand mehr Angst vor denen haben muss, die trotzdem kommen.

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Hinweis: In einem Artikel des Netzwerk Grundeinkommen wird die Position des Verbandes Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe zum Bedingungslosen Grundeinkommen dargestellt – lesenswert:
Bedingte monetäre Transfers menschenrechtlich bedenklich und bürokratisch

Lohn macht abhängig. Grundeinkommen BEFREIT

UM WAS GEHTS HIER EIGENTLICH?

HIER EIN [ VORLÄUFIGER ] KURZTEXT, WAS DAS DENN SOLL MIT DIESEM BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMEN.

----> und hier der text als geschmackvolles FLUGI zum download.

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Existenzsicherung und Arbeit trennen

Alle Menschen brauchen Geld zum Leben, immer und bedingungslos. Bedarfsabhängige Sozialtransfers erreichen nicht alle Menschen, sind aber bürokratieintensiv. Sie können alleine weder Armut noch die Angst vor Armut verhindern.

Sinnvoller ist es, erst einmal allen Menschen das nötige Geld zum Leben zu geben. So abgesichert können sie selbst etwas zur Gesellschaft beitragen.

Sorge- und Demokratiearbeit und schöpferisch-kreative Arbeit ermöglichen

Fürsorge für Menschen, Engagement für das Gemeinwesen, künstlerisches Schaffen, Entdeckungsgeist, Forschungsdrang, etc. lassen sich nicht erzwingen oder vollständig erwerbsförmig organisieren. Alle diese Tätigkeiten sind grundlegend für die menschliche Existenz und die Entwicklungsfähigkeit der Gesellschaft.

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen würde uns allen die notwendige Zeit und Muße dafür geben.

Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Das Bedingungslose Grundeinkommen muss erwirtschaftet werden – wie auch das Geld für Schulen, Schwimmbäder, Opernhäuser, Krankenhäuser, Polizei und Rettungsdienste.

Im Gegensatz zur öffentlichen Infrastruktur erhält durch das Bedingungslose Grundeinkommen jeder Mensch unmittelbar Geld von Allen. Das würde durch eine Volksabstimmung aller Mitglieder einer politischen Gemeinschaft beschlossen und eingeführt. Damit wäre es eine starke Willenserklärung der Beteiligten füreinander einzustehen. Wir Menschen sind aufeinander angewiesen. Es schafft Freiheit, das anzuerkennen.

Kurzfristig setzen wir das Bedingungslose Grundeinkommen in Europa um, mittelfristig weltweit.

Wachstumszwang überwinden

Obwohl unser Wohlstand und unsere Produktivität seit Jahrzehnten und Jahrhunderten ständig gewachsen sind, scheint es hinten und vorne nicht zu reichen. „Wirtschaftswachstum“ ist das Ziel beinahe aller Politiker und Ökonomen. Dem wird alles untergeordnet: Menschenrechte, Umweltschutz, Frieden. Dabei könnten wir dafür sorgen, dass jeder Mensch immer ein ausreichendes Stück vom Kuchen abbekommt. Der müsste dann nicht mehr unendlich wachsen.

Unser Planet wächst nämlich nicht mit …

Was ist Arbeit?

Welche Aufgaben müssen wirklich erledigt werden?
Ist Arbeit nur das, wofür man bezahlt wird?
Und sind überhaupt alle Tätigkeiten, die bezahlt werden, sinnvoll und verantwortbar?
Darf Arbeit Spaß machen?
Was ist überhaupt „Drecksarbeit“? Wer macht sie? Und warum? Arbeit ist das halbe Leben, aber was ist Arbeit überhaupt?

Wir müssen das diskutieren.

Der Staat sind wir

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist keine Leistung des Staates an seine Bürgerinnen und Bürger. Staatliche Organe organisieren nur seine Verteilung wie auch die allgemeine Steuererhebung. Finanzieren müssen wir es selbst, auch seine Höhe gemeinsam festlegen. Und durchsetzen, dass es eingeführt wird, zuerst als Bürger- und dann als Menschenrecht – weltweit.